Brot und Butter

BrotundButter

I am sorry – this post is in German only. It is the first virtual meet-up of a sew-along. It is goal of the sew-along to add some pieces to a casual everyday attire for this time of the year when it is neither warm nor cold (or both). All finished pieces will be presented in English as well.

Es gibt einen wunderbaren neuen Sew-Along bei siebenhundersachen: das Brot-und-Butter-Nähen, das Nähen der so sehr benötigten Alltagskleidung, fernab der Sommerfähnchen, Anlasskleid und Wintermantel. Vielleicht ist das die Gelegenheit für mich endlich wieder für mich zu nähen (und darüber zu bloggen) und meine lange Wunschliste anzugehen? Ohne Stress aber doch vom leichten Druck der Gemeinschaft vorangetrieben? Zumindest ist es den Versuch wert, mich von Alltagsaufgaben ein bisschen frei zu schwimmen.

Lebensveränderungen (drittes Kind und neuer Job in neuer Stadt) haben meinen Ambitionen, langsam aber sicher von Kaufkleidung auf vorwiegend Selbstgefertigtes umzusteigen, einen Dämpfer gegeben.  Die Kombination aus meiner Sturheit (ich kaufe so gut wie keine Kleidung), dem Babyspeck, der (noch!?) auf den Hüften sitzt, und meiner (bisherigen – so hoffe ich) Unfähigkeit, mir genug Zeit frei zu schaufeln, hat zur Folge, dass mein eigentlich voller Kleiderschrank eigentlich leer ist.  Hinzu kommt, dass ich vor nicht so langer Zeit feststellen musste, dass ich eigentlich lieber Röcke trage (und fast keine habe) und meine Jeans Löcher haben (ich aber keine neuen kaufen will). Es ist also höchste Zeit, meiner kläglichen Garderobe ein paar Stücke hinzuzufügen.

Was brauche ich also für den Alltag? Bequem und robust muss es sein. Fuer meinen Job brauche ich zum Glück sehr wenig Feines, es sollte aber schon “nett” sein. Außerdem muss ich damit hinter meinen Kindern herlaufen, im Sandkasten sitzen und Fahrrad fahren können. Und das Anziehen und Auswählen der Kleidung darf auch im Halbdunklen halb schlafend  nicht in einer Katastrophe enden.

Das Konzept liegt also auf der Hand: ich brauche dringend alltagstaugliche Röcke, vielleicht ein Oberteil, vielleicht eine als Zwiebellage geeignete Strickjacke. Und damit kommen wir auch schon zum Plan:

  • Rock aus Babycord. Der Stoff liegt bereit. Als Schnitt werde ich wohl wieder diesen Burda-Schnitt verwenden. Aber diesmal mit Taschen!
  • Da ich diese Azetat Futterstoffe nicht mag, möchte ich mir einen Unterrock aus Seide nähen (und vielleicht färben?). Die Seide liegt schon bereit.
  • Hier liegen mindestens zwei paar alte löchrige  Jeans, die darauf warten, zu Röcken umgearbeitet zu werden (wie z.B. hier).
  • Mindestens ein Oberteil. Für den Sommer möchte ich mir gerne ein Knotenkleid nähen (jaja, ich bin dem Trend Lichtjahre hinterher). Ich tue mich aber noch sehr schwer mit einer Schnittanpassung, darum möchte ich mir aus dem Schnitt ein Probe-Oberteil nähen. Jerseystücke liegen schon bereit.
  • Meine geliebte Strickjacke (eine Schwangerschaftskaufjacke), löst sich auf. Ich möchte mir gerne einen Ersatz aus Strickstoff nähen. Für einen Schnitt konnte ich mich noch nicht entscheiden. Und auch nach einem schönen Woll-Strickstoff suche ich noch.

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So, das wäre also der Plan. Wenn ich dass alles hinbekomme, wäre ich schon sehr froh (und super stolz!). Na, dann gehe ich jetzt mal und räume meine Nähecke auf und freue mich aufs nächste Treffen am 31.1.2016, bei dem dann die Projekte vorgestellt werden.

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